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Was hilf bei Erythrasma ?
Das Erythrasma (auch Baerensprungsche Krankheit) ist eine harmlose Erkrankung der Haut, die von Bakterien des Types Corynebacterium minutissimum verursacht wird.
Prädisponierende Faktoren sind starke Schweißbildung bzw. lokale Hyperhidrosis, Adipositas, Diabetes mellitus oder Immunsuppression (z. B. im Rahmen von HIV).
Bevorzugte Lokalisation sind dabei vor allem intertriginöse Areale wie Achseln, Leisten und andere große Hautfalten (inguinal, axillär, perianal, submammär), da es hier verstärkt zu Schweißbildung und Störung des Säurehaushaltes der Haut kommt.
Man erkennt es an einer großen gut abgegrenzten Rötung der Haut, die später schuppig wird. Normalerweise gibt es keinen Juckreiz.
Diagnostiziert wird das Erythrasma anhand des klinischen Bildes oder mit Hilfe des UV-Lichtes einer Wood-Lampe, wobei es durch Porphyrinproduktion der Erreger korallenrot leuchtet.
Die Therapie des Erythrasmas besteht in strikter Hygiene, der Benutzung von saueren Seifen zur Stabilisierung des Hautmilieus, sowie dem lokalen Anbringen von Imidazol- oder Fusidinsäure-haltigen Salben. Bei schweren Verläufen ist auch der systemische Einsatz von Erythromycin möglich.
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